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Genetische Defekte bei Talendbewohnern - Morbus-Val-Finis

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Genetische Defekte bei Talendbewohnern - Morbus-Val-Finis

Beitragvon Dr.Stein » 30. Mär 2012, 11:18

Morbus Val Finis Genetischer Defekt bei Talendbewohnern

Allgemeine Situation

Den Bewohnern der Alpenregion ist die Situation bekannt. Diskussionen und Entscheidungsfindungen mit den Bewohnern der letzten Dorfes eines Tals gestallten sich oft als langwierig, schwierig und wenig zielführend.
Lokale und kommunale Politiker und Entscheidungsträger können ein Lied davon singen. Dies um so mehr, wenn das Tal nach hinten abgeschlossen ist und nicht an einem Passübergang liegt.

Als Ursache wird oft der durch die eng umstehenden Berge verursachter „eingeschränkter Horizont angesehen.

Sprüche wie „die da hinten, bekommen einfach zu wenig Sonnenlicht / zu viel Schatten“ sind wohl bekannt.
Allgemein wird oft angenommen, dass sich der eingeschränkte geographische Horizont im geistigen Horizont der Talendbewohner wiederspiegelt.

Der Mediziner nennt diesen häufig auftretenden geistigen Defekt
Morbus (Krankheit) Val (Tal) Finis (Ende)


Fragen und Widersprüche


Würde man den eingeschränkten geographischen Horizont als alleinige Ursache für Morbus Val Finis ansehen, so müsste dieser ebenso bei den Bewohnern der Donauniederungen oder den Bewohnern der Häuserschluchten der Großstätte auftreten.
Erste liegen im Winterhalbjahr fast ständig unter einer Nebeldecke und es ist unerheblich ob Berge oder Hochhäuser den Horizont einschränken.


Forschungsgegenstand

Ein internationales Wissenschaftsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Stein hat die Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten von Morbus Val Finis untersucht.


Ursachen


Seit der Besiedlung der Alpen wanderten aus den Talenddörfern stets die intelligentesten, weltoffensten und umfassend gebildetsten Menschen ab, da sie dort
keine Arbeit fanden, die ihren Fähigkeiten entsprach. Eine Migrationsbewegung die auch heute noch anhält. Die verbleibende Bevölkerung gab ihre Gene untereinander weiter so dass sich im Laufe der Jahre ein Erbgut entwickelte, dass sich von dem anderer Alpenbewohner unterschied.
Gemäß der Wissenschaft des Sozialdarwinismus erfolgte eine Auslese in sozialer, ökonomischer und auch moralischer Hinsicht, die wesentlich zur Entwicklung der Talendbewohner beigetragen hat. Mangels genetischem Austausch verfestigten sich auch genetische Defekte.

Symptome


Ausgeprägter Neidkomplex:
Bei der Zuteilung von öffentlichen Mitteln, leiden Talendebewohner oft an dem Komplex, scheinbar nicht ausreichend bedacht worden zu sein

Probleme damit unbestimmte Zahlwörter zu begreifen:
Meist sind Talendbwohner von einer schönen Landschaft oder hochwertigen Freizeiteinrichtungen umgeben, die zu bestimmten Zeiten zahlreiche Besucher anlocken. Das führt dazu, dass Talendebwohner über „viel los“ „viel Verkehr“, Rettungsorganisationen über „viele Einsätze“ klagen. Das ganze ohne zu bedenken, dass in den meisten Dörfern und Städten mit Durchgangsverkehr dieses „viel“ als normal bis wenig empfunden wird. Selbst verursachen Talendbewohner mit ihren Freizeiteinrichtungen oder auf dem Weg zur Arbeit in den weiter vorne gelegenen Orten jede Menge Verkehr, der von ihnen jedoch nicht wahr genommen wird.

Negativ reziprokes Zugehörigkeitsgefühl


Talendbewohner betrachten sich, in Vereinen, bei der Arbeit in der Schule oder wo immer es vorteilhaft ist in der Regel als Einheimische der gesamten Region. Zurück im Talende verweigern sie aber den anderen Bewohnern dieser Region den Status einheimisch zu sein.

Heilung Behandlung


Ein rasches Abklingen der typischen Symptome zeigt sich, wenn Talendbewohner nicht mehr unter sich sind, sondern sich in das soziale Umfeld der weiter vorne ansässigen Gesellschaft eingliedern muss. Dann sind Freundschaften, Beziehungen Ehen mit Talendbewohnern problemlos möglich.
Fälschlicher Weise geht man dann von einer Heilung aus.
Doch Morbus Val Finis ist nicht heilbar. Zurück im sozialen Umfeld eines Talendes treten die ursprünglichen Symptome nach wenigen Tagen oft sogar verstärkt wieder auf.
Mit einem ständigen Bevölkerungsaustausch können die Symptome weitgehend vermieden werde, sofern dafür gesorgt wird, dass Talendbewohner in jeglichen sozialen Gruppen nicht die Mehrheit darstellen.

Die von italienischem Mediziner Dr. Gioseppe Dentrosasso (selbst Talendendbewohner) vorgeschlagne Lösung, die Bewohner eines Talenddorfes einfach umzusiedeln birgt eine enorme Pandemiegefahr. Denn damit würden die Bewohner des zweit hintesten Ortes automatisch zu Talendbewohnern.

Fazit


Wir müssen uns damit Abfinden die Symptome und deren Auswirkungen gering zu halten.
Vereinfacht ausgedrückt heißt das:
Talendbewohner haben häufig was an der Klatsche



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Re: Genetische Defekte bei Talendbewohnern - Morbus-Val-Fini

Beitragvon StefanHolz » 30. Mär 2012, 15:14

Hää???
Der 1. April ist doch erst übermorgen! ](*,) ](*,)
Never trust a rusty bolt!
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Re: Genetische Defekte bei Talendbewohnern - Morbus-Val-Fini

Beitragvon craze » 30. Mär 2012, 16:01

Der 1. 4. wäredoch konsequenterweise das einzige Datum an dem der Herr Doktor was vernünftiges schreiben würde.
ɹnʇɐuƃıS
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Re: Genetische Defekte bei Talendbewohnern - Morbus-Val-Fini

Beitragvon spaceman » 30. Mär 2012, 16:13

Die Fazitziehung ist in meinen Augen ein wenig inkonsistent und unlogisch - wieso ist der zweite Satz des Fazits eine Vereinfachung des ersten? Es handelt sich um zwei völlig unabhängige Aussagen! -> Ueberarbeitung notwendig!!
Ausserdem würd ich an Stelle von Prof. Dr. Stein mal die Rechtschreibkontrolle einschalten, das ganze liest sich so doch etwas holprig. Oder ist das österreichisch?
Sonst ganz unterhaltsam. Danke.
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Re: Genetische Defekte bei Talendbewohnern - Morbus-Val-Fini

Beitragvon SchneckiWest » 30. Mär 2012, 16:26

Dr.Stein hat geschrieben:
Fazit

Vereinfacht ausgedrückt heißt das:
Talendbewohner haben häufig was an der Klatsche

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Schöner Bericht. Ich entnehme diesen Zeilen, dass Dr Stein in einem Talendort aufgewachsen ist und heute dort praktiziert. Selbst-Diagnose, oder die von seiner eigenen Brut, denke ich.
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Re: Genetische Defekte bei Talendbewohnern - Morbus-Val-Fini

Beitragvon Bernd_2 » 2. Apr 2012, 10:51

Sehr geehrter Dr. Stein,
werter Kollege,

ein überaus interessantes Thema welches Sie hier kurz anreißen um nicht zu sagen einem größerem Publikum eröffnen. Auch ich beschäftige mich auf populärwissenschaftlicher Ebene mit dieser Problematik, wobei ich jedoch zu einem graduell anderen Schluss über deren Ursache komme. Meiner Meinung liegt es nicht an Licht und Schatten, sondern ganz einfach darin begründet das Talendbewohner sehr viel längere Anfahrtswege für die täglichen Erledigungen in Kauf nehmen müssen. Dies bedingt eine Unterversorgung mit frischem Obst und Gemüse und diese Lebensmittel sind notwendig um die freien Radikale zu bekämpfen und wie wir all wissen stehen diese freien Radikale im Verdacht Gendefekte auszulösen.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und verbleibe
mit freundlichen Grüßen,
Bernd_2
But baby there is nothing
it's just the main finger on the button
and if you say war
you were sentenced to death by the score
Bernd_2
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