Klettern in den Bergen mit Hund

Fragen zu alpinen Dingen?

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marcbey
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Klettern in den Bergen mit Hund

Beitrag von marcbey » 11. Jul 2010, 22:06

Hallo Leute.

Wir sind seit kurzem Hundebesitzer und fast jedes Wochenende, meist immer woanders, zum Klettern unterwegs.
Bisher hat das immer ganz gut geklappt: Bei längeren Wegen richten wir unserem Hund am Wandfuß eine Base ein, wo wir auch die Rucksäcke deponieren und Lupinio wartet dann geduldig auch mehrere Stunden (bisher max. 5h) dort auf uns.
Wohlgemerkt ohne ihn anzuleinen!
Irgendwie ist es uns dabei zwar schon etwas komisch zumute den Hund solange alleine zulassen, er könnte ja weglaufen oder mitgenommen werden; aber je öfters es gut geht, desto mehr Vertrauen gewinnt man ja ;-)

Bisher waren wir mit ihm nur Mittelgebirgen & Klettergärten (Pfalz, Elbsandstein, Sardinien, schwäbische Alp etc.) unterwegs, wollen aber jetzt im Sommer/Herbst eigentlich schon auch wieder in die Alpen zum klettern. Nun kann ich mich absolut nicht daran erinnern am Wandfuß von zB. einer 15 Seillängentour in den Alpen mal einen Hund habe warten sehen. Kann mir das auch nur schlecht vorstellen, daß dies jemand so macht oder doch?

Deswegen frag ich mal hier, wie da so euere Erfahrung ist mit Hund im Gebirge unterwegs zu sein.

Und wie macht ihr dies beim Übernachten in Hütten?
Gibt's da ein Plätzle für Hunde, sodaß die nicht draussen pennen müssen, weil mit ins Matratzenlagen darf man die wohl in der Regel nicht mitnehmen (wobei es uns dieses Wochenende auf der Ebinger Hütte im Donautal gestattet wurde).

Muss noch dazusagen: Lupino ist ein kleiner Mischling, 60cm lang und 35cm hoch. Also fast noch ein Handtaschenhündchen aber extrem fit und klettert so bis UIAA 3 freesolo, seine Spezialität sind Doppeldynamos ;-)

Habe Lupino auch schon öfters mal in den Rucksack gepackt und so mit ihm abgeseilt oder aber auch ihn schon eine leichte Route so mit hoch genommen.
Habt ihr euerm Hund so ein Klettergeschirr verpasst? Wie ist euere Erfahrung damit?

Freue mich auf Euere Antworten!

Grüße aus Stuttgart, Marc
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Re: Klettern in den Bergen mit Hund

Beitrag von audioworker » 11. Jul 2010, 23:51

marcbey hat geschrieben: Bisher waren wir mit ihm nur Mittelgebirgen & Klettergärten (Pfalz, Elbsandstein, Sardinien, schwäbische Alp etc.)
Das heißt hier Schwäbische ALB!!! Wann lernt ihr Stuttgarter das endlich mal..... kruzitürken! ](*,) ](*,) ](*,) :D
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wired
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Re: Klettern in den Bergen mit Hund

Beitrag von wired » 12. Jul 2010, 00:32

marcbey hat geschrieben:Hallo Leute.


Wohlgemerkt ohne ihn anzuleinen!


Grüße aus Stuttgart, Marc

Tut mir leid wenn das hier nicht so ganz deine Frage beantwortet, aber:

Finde ich absolute unverschähmt von euch den Hund nicht an die Leine zu legen.

Ich für meinen Teil habe schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht und kenne auch etliche andere Personen die sich in der Gegenwart von Hunden nicht sicher fühlen. Daher gehört er auf jeden Fall an die Leine.

- ja ich weiß dein Hund ist ein lieber und macht natürlich nichts - ....

Sorry, ich seh das wirklich etwas spießig

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Re: Klettern in den Bergen mit Hund

Beitrag von audioworker » 12. Jul 2010, 07:19

wired hat geschrieben:
marcbey hat geschrieben:Hallo Leute.


Wohlgemerkt ohne ihn anzuleinen!


Grüße aus Stuttgart, Marc

Ich für meinen Teil habe schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht und kenne auch etliche andere Personen die sich in der Gegenwart von Hunden nicht sicher fühlen. Daher gehört er auf jeden Fall an die Leine.
Dazu kommt noch, dass ich nicht wissen möchte was der Jagdaufseher/Förster auf der Alb oder im Bayerischem Wald dazu sagt, wenn da ein Hund unangeleint rumhüpft....
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Re: Klettern in den Bergen mit Hund

Beitrag von marcbey » 12. Jul 2010, 09:30

audioworker hat geschrieben: Das heißt hier Schwäbische ALB!!! Wann lernt ihr Stuttgarter das endlich mal..... kruzitürken! ](*,) ](*,) ](*,) :D
Danke für die Verbesserung. Dummer Fehler, geb ich zu.
Wohl immer ganz der Lehrer? Hoffe nur du gehst mit deinen Schülern nicht genauso um wie mit den Smilies hier ;-)
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Re: Klettern in den Bergen mit Hund

Beitrag von Niggoh » 12. Jul 2010, 09:47

Problematisch an Hunden beim Klettern finde ich, dass sie auch gerne mal den einen oder anderen Stein lostreten. Wenn dann etwas weiter unten noch Leute sind, kann das auch mal böse enden.

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Re: Klettern in den Bergen mit Hund

Beitrag von treemaster » 12. Jul 2010, 10:21

](*,) ](*,) ](*,)
Sorry, wenn ich dir das jetzt so ganz unverblümt und auch etwas zornig sage, aber Hundebesitzer wie du sind genau der Grund, warum ich meinen Vierbeiner NICHT mehr mit an den Fels nehme, sondern ihn stattdessen lieber zu Bekannten "in Urlaub" schicke!
1. Es gibt tatsächlich Menschen, die Angst vor Hunden haben. Sicher werden sie sich mit der Anwesenheit von Hunden hier und da auseinandersetzen müssen, aber sie können zumindest erwarten, daß der Hund angeleint ist. Das ist einfach eine Frage des höflichen und rücksichtsvollen Miteinanders.
2. Du sagst "seit kurzem". Ich weiß auch nicht, woher ihr ihn habt, aber ich kann dir aus 20 Jahren Hundeerfahrung sagen, daß eure Fellnase mit Sicherheit nicht ewig da unten liegen bleiben wird. Tut er im Moment vielleicht noch, weil er noch nicht wirklich "angekommen" ist, aber das wird sich im Laufe der Zeit mit ziemlicher Sicherheit ändern. Da reicht dann vielleicht ein Vogel oder anderes Tier, ein anderer freilaufender Hund, ein anderer Kletterer, der ihn lockt.....und ungefähr noch 5000 andere Gründe. Und schon haste den Salat.....und hoffentlich eine gute Versicherung.
3. Ich wünsche dir, daß du niemals eine solche Erfahrung machen mußt, wie wir sie hatten. Weißt du, wie sche.... es ist, wenn dein Hund brav angeleint wartet, du dich gerade in einer kniffligen Route befindest und aus dem nichts plötzlich ein freilaufender Hund auftaucht, der sich postwendend auf den deinen stürzt? Und du in der Wand hängst und praktisch mit anschauen mußt, wie dein Hund gerade zerlegt wird? (Und nein, auch unangeleint hätte unser Bub gegen den 40-kg-Kracher keine Chance gehabt). Tja, Ablassen dauert nun mal einen Moment, also brüllt man nach dem Besitzer des anderen Hundes, der dann ganz lapidar angeschlurft kommt und den klassischen Satz "Zick mal nicht so rum, der will doch nur spielen" losläßt. Ja, dieses "Spielen" bescherte uns den Einsatz von drei Leuten, um den Hund von unserem runterzukriegen und drei Wochen tägliche TA-Besuche :evil:
Klar, du magst jetzt denken "Ja, aber mein Hund macht doch sowas nicht." Sicher? Das wäre der erste Hund, der wirklich 100%ig "tickt". Und selbst wenn es deiner nicht macht......andere tun es eventuell, und dann hat dein Hund möglicherweise richtig böse gelitten. Entweder er ist an der Leine und kann nicht weg - oder aber er ist frei, sucht sein Heil in der Flucht und fliegt über den nächsten Abbruch.....oder rennt völlig verängstigt im Wald rum.....oder läuft irgeneinem Jagdpächter in die Hände....

Also, NEIN! Am Fels (und das ist im übrigen an manchen Stellen auch gesetzlich geregelt), ebenso wie an allen anderen Stellen öffentlichen Treibens gehören ALLE Hunde an die Leine. Aus Rücksichtnahme gegenüber anderen Anwesenden ebenso wie aus Sicherheitsgründen für alle Hunde.

Tut mir leid, wenn das jetzt sehr schroff rüberkommt, aber ich habe von dieser "mein Hund läuft ohne Leine" - Mentalität echt die Nase voll. Hättest du vermutlich auch, wenn dein Hund schon drei Attacken anderer hinter sich hätte, und aus dem einst super sozialisierten Tier, der mit allem und jedem konnte, ein zitterndes Wrack wird, sobald auch nur mal ein anderer Rüde auf Sicht kommt.
Als Hundebesitzer hat man nun mal eine immense Verantwortung. Unseren Mitmenschen gegenüber (und dem Akzeptieren diverser Ängste bis hin zu Allergien), dem eigenen Hund gegenüber, aber eben auch allen anderen Hunden. Gerade in unserer heutigen Zeit, wo Hunde keine besonders gute Lobby in den Medien haben.

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Re: Klettern in den Bergen mit Hund

Beitrag von treemaster » 12. Jul 2010, 10:44

Zu deinen eigentlichen Fragen :
marcbey hat geschrieben:Hallo Leute.
Nun kann ich mich absolut nicht daran erinnern am Wandfuß von zB. einer 15 Seillängentour in den Alpen mal einen Hund habe warten sehen. Kann mir das auch nur schlecht vorstellen, daß dies jemand so macht oder doch?
Das macht wohl auch kaum jemand. Würde ich auch nicht empfehlen, das ist schon schier tierschutzrelevant, und es könnte durchaus jemand daherkommen, der euren Hund mitnimmt und beim nächsten Tierheim ablädt.
Deswegen frag ich mal hier, wie da so euere Erfahrung ist mit Hund im Gebirge unterwegs zu sein.
Geht schon.....aber eben mehr im Bereich Bergwandern oder kurze Sportkletterrouten. Stunden dauernde Mehrseillängentouren sind mit Hund nur schwer umsetzbar.
Und wie macht ihr dies beim Übernachten in Hütten?
Gibt's da ein Plätzle für Hunde, sodaß die nicht draussen pennen müssen, weil mit ins Matratzenlagen darf man die wohl in der Regel nicht mitnehmen (wobei es uns dieses Wochenende auf der Ebinger Hütte im Donautal gestattet wurde).
Generell sind Hunde auf Hütten eher nicht so gerne gesehen - daß muß man unbedingt vorher abchecken. Ein Plätzchen für den Hund gibt es eher weniger als mehr und Matratzenlager.....geht mancherorts, aber Hund auf Matratze ist ein "no go" (man denke an die Allergiker auf dieser Welt, vom Schmutzfaktor mal ganz zu schweigen). Wenn, dann auf dem Boden etc. Ich war auch schon mal in der Situation, daß ich zwar eigentlich die Genehmigung bekam, aber nur nach Rücksprache mit den jeweils anderen Anwesenden. So, und wenn davon welche sagen "niemals" - was machste dann? Alles nicht so einfach.
Habt ihr euerm Hund so ein Klettergeschirr verpasst? Wie ist euere Erfahrung damit?
Die Geschirre, die von den Rettungsstaffeln verwendet werden, funktionieren sehr gut, sofern sie exakt passen. Aber unbedingt entsprechend aufbauen und üben - der Streß ist für Hunde ziemlich hoch, selbst wenn sie nach außen hin vielleicht ruhig wirken.
Wende dich doch mal an die DRK Rettungshundestaffel Stuttgart - die können dir da bestimmt wertvolle Tipps geben.

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Re: Klettern in den Bergen mit Hund

Beitrag von copperhead » 12. Jul 2010, 11:00

wie wäre es denn, wenn Du Dich mal vernünftig mit Deiner selbstgewählten Lebenssituation auseinandersetzen würdest.

Du hast ja selbst schon erkannt, dass es
1.) von der Logik her schon sehr dünnes Eis ist deine Wünsche umzusetzen
2.) von der Akzeptanz der Umwelt auch nicht gerade einfach ist

wir haben selbst eine 2 1/2 jährige Tochter, ich käme aber nie auf die Idee, sie irgendwo an einem Einstieg zu deponieren (ob mit oder ohne Leine). Für uns lautet die logische Konsequenz momentan schlicht und ergreifend Verzicht auf alpine Abenteuer als Paar.
Soll ja nicht heissen, dass nicht Papa oder Mama (in Eurem Fall wohl Herrchen und Frauchen) mal mit einem anderen Partner sich in alpinen Gefilden vergnügen kann. Oder ihr macht eben mal eine Tour ohne Hund.
Auch wir müssen uns, wenn wir ohne Kind unterwegs sein wollen eben um entsprechende Betreuung im Vorfeld kümmern.

Für mich ein klares NEIN.

Grüße

der grieche
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Re: Klettern in den Bergen mit Hund

Beitrag von der grieche » 12. Jul 2010, 11:05

geh in ein tierheim und tausche den hund gegen eine dohle!
dann entfällt das problem mit dem klettergurt, dem unten warten und auf hütten sind diese tiere auch gerne gesehen!

wären 3 fliegen mit einem schlag!

Topobär
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Re: Klettern in den Bergen mit Hund

Beitrag von Topobär » 12. Jul 2010, 11:10

audioworker hat geschrieben: B

Das heißt hier Schwäbische ALB!!! Wann lernt ihr Stuttgarter das endlich mal..... kruzitürken! ](*,) ](*,) ](*,) :D
Das leitet sich nämlich nicht von Alpen, sondern von Albtraum her.

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marcbey
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Re: Klettern in den Bergen mit Hund

Beitrag von marcbey » 12. Jul 2010, 13:00

Danke für die vielen, teils emotional geladenen Antworten. Das Thema scheint ein heißes Eisen zu sein.

Aber ja klar: Viele Argumente sprechen dafür den Hund anzuleinen!
Die Gefahr von Steinschlag durch einen herumlaufenden Hund ist da und manche fürchten sich wohl auch noch vor einem kleinen Hündchen.

Wir werden in Zukunft beim Klettern den Hund an die Leine legen.
So viel "Lebensqualität" wird der Hund nicht verlieren, wenn er ab und zu ein paar Stündchen an der Leine liegt.
Und ja klar: Wir legen ihn auch so ab, daß er nicht vom nächsten Stein erschlagen wird/Sonne gebraten/andere am Einstieg hindern etc.!

Die Thematik Leinenpflicht betrifft uns ja auch schon beim Gassi gehen im Park. Bisher war ich der Meinung, daß Leinenpflicht etwas für Parks in Städten ist und so weit ich weiss dies aufm Land/Dorf niemanden interessiert ob er seinen Hund an die Leine nimmt.
Wenn er 'nem Förster oder 'nem Auto vor die Flinte läuft etc. ist dies dann halt Pech ist (jetzt aber bitte nicht gleich den nächsten Tierschutzverein anrufen).
Ich will hier aber keine generelle Diskussion über Leinenpflicht anstossen.
Aber wahrscheinlich sollte ich mich mal mit den versicherungstechnischen Problemen auseinandersetzen, da gibt es sicher 1000 gute Gründe sich erst überhaupt keinen Hund zuzulegen. Dazu ich aber nicht der Typ, bin absolut "unterversichtert".

Denke auch, daß es keine gute Idee ist, den Hund in die Berge zum Klettern zu mit nehmen, ausser evtl. auf leichte Wanderungen.
Über die Problematik mit dem Nächtigen in Hütten haben wir uns ja auch schon zuvor Gedanken gemacht.

Will ja nur wissen wie das andere so handhaben.

Vielen Dank an diejenigen, die hier gut gemeinte und sachliche Ratschläge geben konnten/können.
Man kann auch beim Lächeln die Zähne zeigen!

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Re: Klettern in den Bergen mit Hund

Beitrag von treemaster » 12. Jul 2010, 13:47

marcbey hat geschrieben:Das Thema scheint ein heißes Eisen zu sein.
Ja, ist es - zurecht :)
... und manche fürchten sich wohl auch noch vor einem kleinen Hündchen.
Jupp. Ich auch, unter anderem. Warum? Weil nämlich gerade die kleineren Hunde bei weitem schlechter erzogen und sozialisiert sind als die großen. Ich habe bei weitem mehr Respekt vor einem Dackel als einem Irish Wolf, ums mal überzogen zu sagen.
So viel "Lebensqualität" wird der Hund nicht verlieren, wenn er ab und zu ein paar Stündchen an der Leine liegt.
Da du ja sagst, dein Hund bleibt ohnehin brav und anständig bis zu 5 Stunden liegen, dürfte es ihm recht schnuppe sein, ob er angeleint ist oder nicht. Hat mit Lebensqualität nicht viel zu tun - eher mit der Frage, ob er es generell so toll findet, da rumzuliegen :roll:
Die Thematik Leinenpflicht betrifft uns ja auch schon beim Gassi gehen im Park. Bisher war ich der Meinung, daß Leinenpflicht etwas für Parks in Städten ist und so weit ich weiss dies aufm Land/Dorf niemanden interessiert ob er seinen Hund an die Leine nimmt.
Dann würde ich mal dringlichst empfehlen, mich mit den jeweiligen Verordnungen vertraut zu machen.;). Da gibt es solche und solche Regionen.
Wenn er 'nem Förster oder 'nem Auto vor die Flinte läuft etc. ist dies dann halt Pech ist (jetzt aber bitte nicht gleich den nächsten Tierschutzverein anrufen).
Ich will hier aber keine generelle Diskussion über Leinenpflicht anstossen.
Aber wahrscheinlich sollte ich mich mal mit den versicherungstechnischen Problemen auseinandersetzen, da gibt es sicher 1000 gute Gründe sich erst überhaupt keinen Hund zuzulegen. Dazu ich aber nicht der Typ, bin absolut "unterversichtert".
](*,) ](*,) ](*,) ](*,) Oh Himmel hilf - ich hoffe doch sehr, daß wir uns nie irgendwo begegnen.

Und ja, ich gebe gern sachliche Infos und versuche zu helfen......aber hier schreit es bestenfalls "Herr, wirf Hirn vom Himmel"

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Re: Klettern in den Bergen mit Hund

Beitrag von marcbey » 12. Jul 2010, 13:55

treemaster hat geschrieben:Oh Himmel hilf - ich hoffe doch sehr, daß wir uns nie irgendwo begegnen.
treemaster hat geschrieben:...aber hier schreit es bestenfalls "Herr, wirf Hirn vom Himmel"
Du scheinst bei diesem Thema wohl sehr religiös zu sein und Glaubenskriege sind ja bekanntlich die schlimmsten drum will ich dir auch nicht begegnen.
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Re: Klettern in den Bergen mit Hund

Beitrag von MolaMola » 12. Jul 2010, 15:05

Dem Baummeister ist es wohl nur etwas zu warm. Da kümmt schnell mal gereizte Stimmung auf...
Die Photosynthese war eine gute Idee.

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