X-O- und andere krumme Beine

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Alexnl
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X-O- und andere krumme Beine

Beitrag von Alexnl » 30. Mai 2002, 14:16

Hi,

Ich war vor nem knappen Jahr oderso mal bei einem Sportarzt, der mir mit teilte, das sich ein leicht verdrehtes linkes Bein hätte, und des halb nicht unbedingt laufen sollte, jetzt laufe ich aber schon seit gut einem halben Jahr so 2-3x pro Woche, und würde das gern noch steigern, hat jemand von euch erfahrungen mit schiffen Beinen?, wird das bei euch von Körper tolleriert??

thx
Alex
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cliffhanger
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Beitrag von cliffhanger » 31. Mai 2002, 00:42

also ich hab recht nette o-beine aber ich hab davon bis jetz nix gemerkt...

weder beim biken, noch beim laufen, auch schwere rucksäcke waren noch nie ein problem... :cool:
Note that it is never the fall that kills, it's the landing!!!

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StefanHolz
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Re: X-O- und andere krumme Beine

Beitrag von StefanHolz » 31. Mai 2002, 16:06

Alexnl hat geschrieben:... hat jemand von euch erfahrungen mit schiffen Beinen? ...
Tja - ich hab keine "schiffen" Beine, höchstens manchmal "beschiffte", wenn ich mir beim Klettern 5m über der letzten Sicherung in die Hose mache :oops: .
Aber mal im Ernst: Wenn mir mein Sportarzt sagte, ich solle es wegen gewisser anatomischer Unregelmäßigkeiten nicht übertreiben mit dem Laufen, dann würd ich mich dran halten. Musst du aber für dich selbst entscheiden.

2-3 dreimal die Woche im jogging-Tempo (und nur so 30 min) schadet sicher nicht, zumnal wenn du dabei schmerzfrei bist. Das blöde an langfristigen Fehlbelastungen ist aber, dass man es eben nicht gleich merkt, sondern u.U. erst nach vielen Jahren, deshalb Vorsicht!

Tipps zu Leistungssteigerung: Wenn du trotz allem schneller werden willst, dann laufe nicht nur die Strecken, auf die es dir ankommt, sondern mach Intervalltrainig. z.B. um sich die Bestzeit auf 10.000m zu verbessern, mach verschiedene Einheiten, z.B. 4x5000 (mit jeweils 15-20 min. Pause), zwei Tage später 6x3000 (kürzere Pausen), usw. immer mit dem 1,5 - 2fachen der "Zielstrecke". (zuzüglich Erwärmung, Dehnen, Auslaufen usw.). Zatopek hatte in den 50ern sogar für die 10000 eine Einheit 40x400 - aber das ist echt brutal, das empfehle dir ich lieber nicht :wink: . Und ich bezweifle, dass dein Sportarzt darüber begeistert wäre.
Zwischendurch immer mal einen langen Lauf einschieben (z.B. 20km) für die Grundausdauer - mit dem Intervalltraining verbesserst du nämlich vorrangig Tempohärte, Tempogefühl und auch die Fähigkeit, anaerob zu laufen (vor allem bei kürzeren Strecken). Aber sicher gibts inzwischen neue Erkenntnisse in der Trainingslehre, meine Kenntnisse sind sozusagen Stand von vor 30 Jahren.

Gruß Stefan

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bronson
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Re: X-O- und andere krumme Beine

Beitrag von bronson » 1. Jun 2002, 21:47

Ich war vor nem knappen Jahr oderso mal bei einem Sportarzt, der mir mit teilte, das sich ein leicht verdrehtes linkes Bein hätte, und des halb nicht unbedingt laufen sollte

Hai Alex,

der Stefan hat schon recht, wenn Dir der Arzt vom Laufen abrät, wird schon was an Deinen "schiffen" :wink: Beinen dran sein !

Mein Tip wäre noch, mal einen guten Orthopäden aufzusuchen. Viel läßt sich erreichen, wenn Du maßgeschneiderte Einlegesohlen benutzt... und da sollte schon ein echter Fachmann mal Deine Füßchen vermessen.

Ciao
Bronson

pingu
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Beitrag von pingu » 2. Jun 2002, 14:30

Oft kann man auch mit Einlagen in den Schuhen was machen! Freundin von mir hatte auch eine Fehlstellung, hat viel gejoggt und dann eíne Entzündung davon bekommen! Dann Sportverbot! Jetzt hat sie Krankengymnastik und joggt mit Einlagen!
pingu

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Re: X-O- und andere krumme Beine

Beitrag von kletternXXL » 2. Jun 2004, 20:00

Alexnl hat geschrieben:Hi,

Ich war vor nem knappen Jahr oderso mal bei einem Sportarzt, der mir mit teilte, das sich ein leicht verdrehtes linkes Bein hätte, und des halb nicht unbedingt laufen sollte, jetzt laufe ich aber schon seit gut einem halben Jahr so 2-3x pro Woche, und würde das gern noch steigern, hat jemand von euch erfahrungen mit schiffen Beinen?, wird das bei euch von Körper tolleriert??

thx
Alex
Hi, nix gegen den von Dir gewählten Sportarzt, aber es gibt gerade bei den Sportärzten/Orthopäden viel Spreu und Weizen. Ich würde an Deiner Stelle auch noch mal zu einem 2. Fachmann/-frau gehen, manche Pysiotherapeuten stellen auch eine gute Diagnose und die Frage mitnehmen "Ist die Fehlstellung tatsächlich ein Gelenkproblem oder ist es eine musküläre Disbalance?"

Ich hatte lange Jahre etwas X-Beine und hab' es durch Gymnastik/Training in Griff bekommen.

Wenn die Fehlstellung muskülar ist spricht doch nix gegen Laufen + Training, oder?

Jörg
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Beitrag von Jörg » 2. Jun 2004, 21:06

1) Ich habe recht starke O-Beine
2) Vor etwa 15 Jahren hatte ich mir einen (nichtdiagnostizierten) Innenmeniskus-Schaden (linkes Knie) zugezogen, erst vor etwa 10 Jahren operiert.
3) vor etwa 12 Jahren habe ich begonnen, regelmäßig zu laufen (zunächst bis etwa 5*13km/Woche).
4) Nach meiner ersten Meniskusoperation habe ich das Laufen eingestellt und bin nur noch Rennrad gefahren (für etwa 2-3 Jahre - bis vor etwa 7 Jahren)
5) danach, angestachelt durch einen Kollegen, habe ich das Laufen wieder begonnen (in Richtung Marathon, bis hin zu 110 km/Woche)
6) nach jetzt insgesamt 4 Meniskusoperationen (jeweils 2*Innenmeniskus rechts und links), habe ich vor 2-3 Jahren (nach 6 Marathons und vielen weiteren Halbmarathons) das Laufen (leider) aufgegeben (aufgeben müssen).

Fazit:
Mein Sport war und ist, obwohl ich ihn nicht mehr ausführen kann, wohl das Laufen. Ich denke, meine Probleme kommen von meinen recht starken O-Beinen, die auch durch Schuheinlagen bei meiner Laufintensität nicht ausgeglichen werden konnen.

Mir hat nie ein Arzt gesagt, daß Laufen für mich ungesund sei. Lediglich nach der letzten Operation meinte mein Arzt, daß die nächste Operation wohl eine gegen Arthrose im Knie sei (Ergebnis s.unten). Laufen sollte ich nicht mehr, Radfahren geht aber unbegrenzt.

Nur aus diesem Grund habe ich das Laufen aufgegeben.

Ich habe durch Zufall einen Vortrag einer Frau Dr. Michaela Döll gehört (Arthrose - Nahrungsergänzungsmittel). Sie hatte u.a. auch das Thema "Arthrose" angesprochen, zu diesem Thema auch ein Buch geschrieben. In diesem Buch wird auch auf eine (NL)-Internetseite (www.gelenkpower.com) verwiesen, in dem Nahrungsergänzungsmittel (auch zur Versorgung der Knorpelschichten von Gelenken) angeboten werden.
Natürlich sind Buch und Vortrag Mittel einer Werbung für Podukte (zumindest auch in diesem Fall). Dennoch empfand ich das Buch als sehr informativ und die Pillen scheinen (subjektiv, nach 3 Monaten) zumindest mir zu helfen.

Gruß, Jörg

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